Projekte unserer Mitglieder

In unterschiedlichen Projekten gestalten die Mitgliedsunternehmen von H2 Süd den aktiven Aufbau einer wasserstoffbasierten Energieversorgung. Die dabei gewonnenen Praxiserfahrungen fließen in das Netzwerk der Initiative ein.

  •  Skizze Clean Logistic

    Entwicklung alternativer Antriebe für den schweren Straßengüterverkehr sowie Umrüstung von LKW und Bussen auf klimafreundlichen Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb

    Ein Projekt der Clean Logistics GmbH

    Die Clean Logistics GmbH hat sich zur Aufgabe gemacht, vorwiegend Nutzfahrzeuge von Dieselmotoren auf emissionsfreie Antriebe umzurüsten und in den Verkehr zu bringen.
    Mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums entwickeln wir zurzeit fünf Sattelzugmaschinen als Prototypen der HyBat-Trucks. Diese HyBat-Trucks werden ab 2021 im Speditionsalltag wertvolle Erfahrungen in Hinblick auf Reichweite, Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit liefern.
    Nach einer europaweiten Ausschreibung hat Clean Logistics einen ersten Auftrag zur Umrüstung von zwei Linienbussen gewonnen. Bei diesen Umrüstungen ersetzen wir den vorhandenen Triebstrang aus Dieselmotor, Getriebe, Gelenkwelle und Antriebsachse durch Brennstoffzellen, Speicherbatterien, Wasserstofftanks und elektrische Antriebsachse mit Radnabenmotoren. 
    Die dafür notwendigen Komponenten als auch die nötige Software werden von unserer Schwestergesellschaft E-Cap Mobility mit Partnern entwickelt.

  • Der 500-bar-Wasserstoffcontainer – Ein intermodales Plattformkonzept für Schiene und Straße

    Ein Pilotprojekt des H2 Süd e.V. 

    Die Umrüstung oder der Neubau von Pipelines für den Transport von Wasserstoff dauert lange und ist sehr teuer. Kurzfristig ist er nicht zu realisieren. Schneller geht es über Straße und Schiene. Dafür gilt es bereits heute Lösungen zu entwickeln. H2 Süd e.V. arbeitet daher gemeinsam mit dem Projektpartner DB Cargo BTT und weiteren Mitgliedsunternehmen an einem intermodal verwendbaren 500-bar-Wasserstoffcontainer, der einfach und unkompliziert von der Bahn auf den Lkw umgeladen werden kann. So sorgen wir für einen sicheren, standardisierten und skalierbaren Transport von Wasserstoff. Von der Produktion bis zur „letzten Meile“ zum Verbraucher im Rahmen eines integrierten Plattform-Konzeptes. Dabei können die Wasserstoffcontainer auch als mobile Speicherlösungen genutzt werden. Andere Druckstufen für den Container werden ebenfalls untersucht.
     

  • Das H2-Reallabor Burghausen/ChemDelta Bavaria - H2 Nutzung für die klimaneutrale Transformation der chemischen Industrie

    Ein Projekt der RegioInvest Inn-Salzach GmbH und der white energy GmbH

    Die übergeordneten Ziele des Reallabors „Burghausen/ChemDelta Bavaria“ sind die Umstellung der industriellen chemischen Wertschöpfung auf nicht-fossile Kohlenstoffquellen, der Aufbau einer Wasserstofftankstelleninfrastruktur in der Region Burghausen sowie die Schaffung eines Nukleus für die bayerische Wasserstoffwirtschaft. Das Projekt verfolgt einen integrativen, ganzheitlichen Ansatz zur Hebung des industriellen Potentials der Wasserstofftechnologie in der chemischen Industrie sowie der möglichen Plattform- und Koppelprodukte für Mobilität, Industrieanwendungen und Regionalentwicklung. Alle Projektphasen werden von intensiver Öffentlichkeitsarbeit begleitet, um die nötigen Multiplikatoreneffekte in der Fläche und bei verschiedenen Stakeholdergruppen sowie Industrie und Verbrauchern zu erzielen. 
     

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  • Das Wasserstoffhaus Irschenhausen / H2-basiertes Nullemissions-Haus - innovative Technologie und Sektorenkopplung

    Ein Projekt des H2 Süd e.V. und der white energy GmbH

    Das Wasserstoffhaus zeigt die Transformation eines Gebäudes von einer analogen, auf fossilen Brennstoffen basierten Energieversorgung hin zu einer digitalen, vernetzten, auf erneuerbaren Energien und H2 basierten Energieversorgung. Das Pilotprojekt demonstriert dabei das Zusammenspiel von Erzeugung, Speicherung und Nutzung von Wasserstoff bei lokaler Heizung und Stromerzeugung. Die Potentiale des Energieträgers Wasserstoff tragen maßgeblich dazu bei, das Wasserstoffhaus komplett CO2-frei zu machen. Neben der primären Energieversorgung durch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach wird der vor Ort erzeugte Wasserstoff entweder direkt für die Wärmeversorgung genutzt oder in eigenen Drucktanks am Haus für eine saisonale Nutzung gespeichert. Zusätzlich liefern wir auch den Strom für batterieelektrische Fahrzeuge, und erproben damit die Verknüpfung verschiedener Technologien und koppeln somit die Sektoren Strom, Wärme und Mobilität.
     

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